Ein Onlineshop kostet bei uns ab 1.590 €, eine einfache Unternehmenswebsite ab 690 €. Der Unterschied liegt nicht daran, dass ein Shop mehr Seiten hat – sondern daran, was im Hintergrund laufen muss, damit Kunden bestellen, bezahlen und ihre Ware erhalten können.
Zahlungsanbieter einrichten und anbinden
Ein Onlineshop braucht mindestens zwei Zahlungsmethoden: Kreditkarte und PayPal sind Standard, viele Kunden erwarten auch Rechnung oder Sofortüberweisung. Jede Methode muss technisch angebunden werden – mit API-Schlüsseln, Testläufen und Fehlerbehandlung. Das dauert je nach Anbieter zwischen zwei und fünf Stunden Entwicklungszeit.
Dazu kommt: Die Zahlungsanbieter selbst kosten Geld. Stripe nimmt 1,5 % + 0,25 € pro Transaktion, PayPal etwa 2,49 % + 0,35 €. Diese Gebühren zahlen Sie als Shopbetreiber an den Dienstleister – nicht an uns, aber sie gehören zur Kalkulation.
Versandoptionen und Ländereinstellungen
Ein Shop muss wissen, wohin er liefert und was der Versand kostet. Versenden Sie nur nach Deutschland? Dann brauchen Sie eine Versandkostenregel. Liefern Sie auch nach Österreich und in die Schweiz? Dann brauchen Sie drei Regeln, eventuell gestaffelt nach Gewicht oder Warenwert.
Auch das muss eingestellt, getestet und dokumentiert werden. Bei drei Versandländern rechnen Sie mit etwa zwei Stunden Aufwand – bei komplexeren Staffelungen entsprechend mehr.
Produktverwaltung: Artikel, Bilder, Varianten
Jedes Produkt braucht einen Namen, eine Beschreibung, einen Preis, mindestens ein Bild und oft auch Varianten: Größe, Farbe, Material. Wenn Sie 50 Artikel haben, bedeutet das 50-mal Daten eintragen, Bilder zuschneiden, Kategorien zuordnen.
Wir bieten bei Webdesign-Projekten den technischen Aufbau des Shops – die Produktpflege übernehmen Sie selbst oder wir gegen Aufwand. Rechnen Sie mit 10–15 Minuten pro Artikel, wenn Sie Text und Bild fertig haben. Bei 50 Produkten sind das gut 10 Stunden.
Rechnungserstellung und Buchhaltung
Ein Onlineshop muss Rechnungen schreiben – automatisch, mit fortlaufender Nummer, allen Pflichtangaben und im richtigen Format. Viele Shops nutzen dafür eine Integration mit Buchhaltungssoftware wie lexoffice, sevDesk oder DATEV.
So eine Anbindung kostet entweder eine Lizenz (ab 10 € im Monat) oder muss programmiert werden. Der Aufwand liegt je nach System zwischen vier und acht Stunden. Ohne Integration müssen Sie jede Rechnung manuell nachbearbeiten – bei 20 Bestellungen am Tag keine Option.
Lagerverwaltung und Bestandsführung
Wenn ein Produkt ausverkauft ist, darf es nicht mehr bestellbar sein. Wenn Sie drei Stück auf Lager haben, darf der vierte Kunde keins mehr kaufen. Ein Onlineshop muss also Lagerbestände führen, bei jeder Bestellung abziehen und idealerweise eine Warnung ausgeben, wenn der Bestand niedrig ist.
Das klingt einfach, erfordert aber eine saubere Datenstruktur und ein System, das auf Echtzeitänderungen reagiert. Bei WooCommerce ist das eingebaut, bei individuellen Shops muss es entwickelt werden.
Rechtliche Texte und DSGVO
Ein Onlineshop braucht mehr als Impressum und Datenschutz: AGB, Widerrufsbelehrung, Versandinformationen, Hinweise zur Streitschlichtung. Diese Texte müssen an mehreren Stellen verlinkt sein – vor allem im Bestellprozess.
Wir liefern die technische Einbindung, die Texte selbst sollten Sie von einem Anwalt oder einem Dienst wie Händlerbund prüfen lassen. Fertige Vorlagen kosten ab 10 € im Monat, eine Einzelprüfung ab 150 €.
E-Mail-Automatisierung
Jede Bestellung löst mindestens drei E-Mails aus: Bestellbestätigung, Versandbenachrichtigung, Rechnung. Dazu kommen oft noch Erinnerungen bei abgebrochenen Warenkörben oder Bewertungsanfragen nach dem Kauf.
Diese Mails müssen gestaltet, getestet und mit dem Shop verbunden werden. Bei einem durchschnittlichen Setup rechnen Sie mit drei bis vier Stunden – bei individuellen Texten und Branding entsprechend mehr.
Was kostet ein Onlineshop insgesamt?
Bei uns beginnt ein funktionsfähiger Onlineshop bei 1.590 € – das umfasst Aufbau, Zahlungsanbindung, Versandeinstellungen und die technische Grundlage für Produktverwaltung. Eine Unternehmenswebsite ohne Shopfunktion kostet ab 690 €.
Dazu kommen monatliche Kosten: Wartung ab 39 € (Sicherheitsupdates, Backups), eventuell eine Buchhaltungsintegration ab 10 € und je nach Anbieter Transaktionsgebühren von 1,5–2,5 % des Umsatzes.
Wenn Sie zusätzlich Werbung schalten möchten – etwa Google Ads oder Facebook-Anzeigen – beginnt die Betreuung bei 119 € im Monat, bei einem Werbebudget über 580 € rechnen wir 20 % des Budgets ab.
Wann lohnt sich eine Individuallösung?
Wenn Sie besondere Anforderungen haben – etwa eine Anbindung an Ihr Warenwirtschaftssystem, eine eigene Logik für Staffelpreise oder ein Abo-Modell – kann eine Individuallösung sinnvoll sein. Die beginnt bei 1.090 € und wird nach Aufwand berechnet.
Für die meisten kleinen und mittleren Onlineshops reicht ein Standard-Setup mit WooCommerce oder Shopify. Sie können jederzeit erweitern, wenn das Geschäft wächst.
